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Gasthaus Frank
Hoyaer Straße 70
31698 Marklohe

Telefon:

(0 50 21) 91 11 17

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag ab 16.00 Uhr bis 22.00 Uhr und nach Vereinbarungen.

Samstag und Sonntag 11.00 Uhr bis 22.00 Uhr Montag ist Ruhetag


Geschichte

Wissendwertes vom Ort Marklohe
Marklohe gehört zum Landkreis Nienburg/Weser, der ein Teil des nordwestdeutschen Tieflandes ist. Der Ort liegt sechs Kilometer westlich von Nienburg in der Nähe der Weser, am östlichen Rande der Nienburger-Meppener Geest. Zahlreiche Funde beweisen, daß sich schon während der Steinzeit hier Menschen aufhielten.
Der Ort, der bis 1934 nur Lohe hieß, soll jenes berühmte MARKLO sein, das vor der Christianisierung als politischer Mittelpunkt des Sachsenlandes galt. Hier sollen die Vertreter sämtlicher sächsischer Gaue zum Allthing zusammengekommen sein, um Recht zu sprechen sowie über Frieden und Krieg zu beraten. Durch den hier stattgefundenen Auftritt des angelsächsischen Missionars Lebuin auf dem Allthing im Jahre 770, bei dem er versuchte, sie heidnischen Sachsen zum Christentum zu bekehren, ging der Ort in die Geschichte ein.
Familienchronik vom Gasthaus Frank (damals Nr.69 Halbkötner)
in 31608 Marklohe, Hoyaerstr. 70  Inhaber: Cord Busche
Nachweisbar: ab 1587 im Familienbesitz.
Da Marklohe ein großen Kirchenspiel mit 13 Gemeinden ist,
war bereits 1776 dokumentarisch nachweisbar in diesem Haus eine
Schankwirtschaft und Ausspann.
Der Saal stand auf der gegenüber liegenden Seite und mußte dem
Straßenbau Anfang 1915 weichen.
1587    Johann Bartels
1673    Berendt Seelwindt
1678    Jürgen Seelwindt
1735    Wilhelm Seelwindt
1753    Ernst Seelwindt
1776     Dietrich Ernst Lüders-Seelwindt
1843    Conrad Lüders
1870    Frau Lüders, verwitwet
1873    Heinrich Kiene mit Frau Kiene verwitwete Lüders
1902    Heinrich Kiene Junior mit Sophie Kiene geb. Schomburg
1906    Dietrich Winkelmann mit Sophie Winkelmann verwitwete Kiene
1939    Otto Frank mit Anna Frank geb. Winkelmann
1989    Marianne Busche geb. Frank
2005    Cord Busche mit Julia Busche geb.Gawlik
Die Familiennamen wechselten, weil es häufig weibliche Erben waren.  
Es steht ja auch eine Linde vor der Gaststätte, im Volksmund heißt es, wo eine Linde vorm Hause steht, da wechseln die Namen.
Während der Kriegsjahre hatten meine Großeltern die Gaststätte geschlossen.
Zu der Zeit kamen viele Ausgebomte und Vertriebene nach Marklohe.
In unserem Haus kam auch eine Großfamilie, also 10 Personen in der
Gaststube und im Clubzimmer unter. Später, ca. 1945 wurde die
Gaststätte wieder eröffnet, aber es wohnten noch mehrere Familien in unserem Haus.
Freundschaften entstanden und es wurde jede Gelegenheit wahrgenommen, um sich gegenseitig zu helfen.
Im Jahre 1948 war dann die Währungsreform. Nur 2 Jahre später faßten meine Großeltern, den Mut und bauten einen Saal. Es war der größte in der ganzen Umgebung und es war immer sehr viel los, wie Dorfgemeinschaftsfeste, Schützenfeste, Erntefeste usw.
Veranstaltungen wie Karneval, Verdener Trompeter Chor, Polizeikapelle Hannover, Bückeburger Jäger gaben Konzerte. Der Nienburger Rollschuhclub und der Tanzclub Nienburg führten Ihre Meisterschaftstänze aus. Auch die Landjugend Marklohe und die Heimatspiele Marklohe nicht zu vergessen, alle hatte gut besuchte Veranstaltungen.
Die Älteren unter uns werden sich noch gerne daran erinnern. Viele Bekanntschaften und Liebschaften sind geschlossen worden. Bis 1976 führten meine Großeltern (Anna und Otto Frank) das Lokal. Es wurde bis 1995 von verschiedenen Pächtern geführt.
Seit September 1995 haben wir die Gaststätte nach gründlichen Umbau und einer neuen Küche übernommen. Wir haben ein gemütliches Speiselokal mit Saalbetrieb und Biergarten gemacht. Bis 2005 haben wir die Gaststätte von meiner Mutter gepachtet. Nach 10 jähriger Bewährungsprobe hat meine Mutter mir das Grundstück vererbt. Meine Eltern haben einen Gemüsehof. Wir werden mit frischem Gemüse und Salat aus eigenem Anbau von Ihnen beliefert. Geschälte Kartoffeln ist eine Selbstverständlichkeit.
Im Jahre 1999 habe ich meine liebe Frau Julia geheiratet. Meine Frau und ich bemühen uns, den Gästen den Aufenthalt und die Familienfeste in unserem Haus so gemütlich wie möglich zu gestalten, damit sich alle wohl fühlen.                                 Wir sind Ausbildungsbetrieb und bilden in den Bereichen Koch und Restraurante aus. Ich selber habe Bäcker und Koch gelernt und war zur Hotelfachschule. Meine Frau Julia ist ebenfalls gelernte Köchin. Für die Zukunft unterstützt uns unser Sprössling Georg.
 
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